Was ist Dianetik?

Dianetik: dia (griechisch) „durch“ und nous (griechisch) „Seele“.

Vor 1950 folgerte das vorherrschende wissenschaftliche Denken, daß das Gehirn der Verstand des Menschen sei, d.h. eine Ansammlung von Zellen und Neuronen und nichts weiter. Es wurde nicht nur angenommen, daß der IQ des Menschen nicht verbessert werden könne, sondern auch, daß seine Persönlichkeit durch die Bildung der Großhirnrinde ähnlich vorbestimmt sei. Diese Theorien waren jedoch ungenau, und infolgedessen hat die Wissenschaft weder eine brauchbare Theorie über den Verstand entwickelt, noch ein Mittel, um die damit verbundenen Probleme zu lösen.

L. Ron Hubbard hat all das mit Dianetik, der Leitfaden für den menschlichen Verstand verändert. Im Jahre 1950 kennzeichnet die Veröffentlichung dieses Buches einen Wendepunkt in der Geschichte des Menschen auf der Suche nach dem wahren Verstehen seines „Ichs“.

Dianetik ist eine wissenschaftliche Methode, die jemandem helfen kann, durch das Erkennen der eigenen Ursächlichkeit Probleme wie unerwünschte Gefühle und Empfindungen, irrationale Ängste und psychosomatische Krankheiten, (Krankheiten, die durch seelische Belastung verursacht oder verschlimmert werden) zu erleichtern. Dies wird am besten dadurch beschrieben Was die Seele durch den Verstand dem Körper antut.

Wie Scientology beruht auch Dianetik auf grundlegenden Prinzipien, die leicht erlernt werden können und noch dieselbe Gültigkeit wie im Jahre 1950 haben, als sie zum ersten Mal veröffentlicht wurden.


Das Ziel des Lebens

Die prägnante Aussage über das Ziel des Lebens an sich war einer der grundlegendsten Durchbrüche. Dieses dynamische Prinzip der menschlichen Existenz wurde von L. Ron Hubbard entdeckt, und damit wurden viele bislang unbeantwortete Fragen gelöst.

Das Ziel des Lebens kann als unendliches Überleben betrachtet werden. Es war lange bekannt, daß der Mensch danach trachtet zu überleben, aber daß das seine hauptsächliche Motivation ist, ist neu. Es kann nachgewiesen werden, daß der Mensch als Lebensform bei all seinen Handlungen und Zielsetzungen nur einem Befehl folgt: „ÜBERLEBE!“

Das ist der gemeinsame Nenner allen Lebens und hieraus entwickelte sich die entscheidende Lösung für menschliches Leid und Abweichen von der Vernunft.

Sobald der Befehl „Überlebe!“ als der wesentliche Antrieb für alles Leben herauskristallisiert worden war, mußten auch die weiteren Überlebenshandlungen eingehender studiert werden. Bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, daß man, würde man Schmerz und Vergnügen als Teile der Gleichung betrachten, die nötigen Faktoren hätte, um die Lebenshandlungen zu verstehen.

Überleben ist nicht nur der Unterschied zwischen Leben und Tod. Es gibt verschiedene Stufen davon.

Je besser man sein Leben einrichten und sein Überlebensniveau anheben kann, desto mehr Freude, Überfluß und Zufriedenheit wird man erleben.

Schmerz, Enttäuschung und Versagen sind das Ergebnis von Handlungen, die das Überleben nicht fördern.


Überleben und der Verstand

Die Dianetik sagt, daß der Zweck des Verstandes darin besteht, Probleme zu lösen, die mit Überleben zu tun haben.

Der Verstand lenkt den Einzelnen in der Bemühung zu überleben. Er stützt seine Handlungen auf Informationen, die er erhält oder aufzeichnet. Der Verstand zeichnet Daten mit Hilfe sogenannter geistiger Eindrucksbilder auf.

Diese Bilder sind tatsächlich dreidimensional und enthalten Farbe, Ton und Geruch sowie andere Wahrnehmungen wie auch die Schlußfolgerungen oder Überlegungen der Person. Der Verstand produziert unentwegt geistige Eindrucksbilder, von Augenblick zu Augenblick. Sie können sich zum Beispiel das Bild anschauen, das zeigt, was Sie heute morgen zum Frühstück hatten, indem Sie sich einfach an das Frühstück erinnern; oder sich ein Bild von einem Ereignis zurückrufen, das letzte Woche stattgefunden hat; Sie können sich sogar etwas zurückrufen, das vor sehr langer Zeit geschehen ist.

Geistige Eindrucksbilder bestehen aus Energie. Sie haben Masse, sie existieren im Raum, und sie folgen festumrissenen Verhaltensmustern, an denen das Interessanteste ist, daß sie auftauchen, sobald man an etwas denkt. Wenn Sie an einen bestimmten Hund denken, formt sich ein Bild von diesem Hund.

Man bezeichnet die fortlaufende Aufzeichnung geistiger Eindrucksbilder, die sich im Verlauf eines menschlichen Lebens sammeln, als die Zeitspur. Die Zeitspur ist eine präzise Aufzeichnung der Vergangenheit eines Menschen. Man könnte sie mit einem Film vergleichen – vorausgesetzt, dieser Film ist dreidimensional, hat 52 Wahrnehmungen und könnte sich in seiner vollen Kraft auf den Betrachter auswirken.

Der Verstand benutzt diese Bilder, um Entscheidungen zu treffen, die das Überleben fördern. Trotz eines möglichen Versagens oder Fehlers ist die grundlegende Motivation des Verstands immer Überleben.

Wenn das also der Fall ist, warum führen dann nicht alle vom Verstand diktierten Handlungen zu besserem Überleben? Warum fühlen Menschen manchmal irrationale Ängste, zweifeln an ihren eigenen Fähigkeiten oder haben negative Empfindungen, die den Umständen nicht angemessen scheinen?


Die Teile des Verstands

Ron Hubbard hat entdeckt, daß der Verstand zwei völlig verschiedene Teile hat. Einer davon – der Teil, den man bewußt gebraucht und dessen man sich gewahr ist – wird der analytische Verstand genannt. Das ist der Teil des Verstands, der überlegt, Informationen aufnimmt, an die er sich dann erinnert, und Probleme löst. Er hat Standard-Gedächtnisbanken, die geistige Eindrucksbilder enthalten, und er benutzt die Daten dieser Banken, um Entscheidungen zu treffen, die sein Überleben fördern.

Es gibt jedoch zwei Dinge, die nur scheinbar in den Standard-Gedächtnisbanken aufgezeichnet sind: Schmerzhafte Emotion und körperlicher Schmerz. Empfindet man starken Schmerz, wird der analytische Verstand außer Betrieb gesetzt, und der zweite Teil des Verstandes, der reaktive Verstand, tritt in Kraft.

Ist man bei vollem Bewußtsein, hat der analytische Verstand die Kontrolle. Wenn man dagegen ganz oder teilweise „bewußtlos“ ist, schaltet sich der reaktive Verstand entweder vollständig oder teilweise ein. „Bewußtlosigkeit“ könnte zum Beispiel durch den Schock eines Unfalls, die Betäubungsmittel während einer Operation, den Schmerz einer Verletzung oder das Delirium einer Krankheit verursacht werden.

Wenn jemand „bewußtlos“ ist, dann zeichnet der reaktive Verstand alle Wahrnehmungen dieses Geschehnisses genau auf, einschließlich allem, was um die Person herum geschieht oder gesagt wird. Er zeichnet auch den kompletten Schmerz auf und speichert dieses geistige Eindrucksbild in seinen eigenen Banken. Dieses Bild ist dem bewußten Rückruf des einzelnen nicht zugänglich und läßt sich durch ihn nicht kontrollieren. Mag es auch so aussehen, als ob jemand, der bei einem Unfall ohnmächtig wurde, bewußtlos ist, und nicht weiß, was um ihn herum vorgeht, so ist doch sein reaktiver Verstand damit beschäftigt, alles für eine zukünftige Verwendung aufzuzeichnen. Der reaktive Verstand speichert Erinnerungen nicht so, wie wir sie kennen. Er speichert bestimmte Arten geistiger Eindrucksbilder, die Engramme genannt werden. Diese Engramme sind eine vollständige Aufzeichnung, präzise bis ins kleinste Detail, von jeder Wahrnehmung, die in einem Augenblick teilweiser oder vollständiger „Bewußtlosigkeit“ existieren.

Hier das Beispiel eines Engramms: Eine Frau wird mit einer Ohrfeige zu Boden geschlagen. Sie verliert ihr „Bewußtsein“. Jemand tritt sie in die Seite und sagt ihr, daß sie eine Heuchlerin ist, nichts taugt und ständig ihre Meinung ändert. Ein Stuhl wird dabei umgeworfen. In der Küche läuft ein Wasserhahn. Draußen auf der Straße fährt ein Auto vorbei.

Das Engramm enthält eine fortlaufende Aufzeichnung all dieser Wahrnehmungen.

Das Problem mit dem reaktiven Verstand ist, daß er in Identitäten „denkt“ – eine Sache, gleicht einer anderen. Die Gleichung ist A=A=A=A=A. Der reaktive Verstand könnte zum Beispiel folgende Berechnung bezüglich dieses Engramms anstellen: Der Schmerz des Fußtritts ist gleich dem Schmerz des Schlags ist gleich dem umfallenden Stuhl ist gleich dem vorbeifahrenden Auto ist gleich dem Wasserhahn ist gleich der Tatsache, daß sie eine Heuchlerin ist, ist gleich der Tatsache, daß sie nichts taugt, ist gleich der Tatsache, daß sie ihre Meinung ändert, ist gleich der Stimme des Mannes, der sie geschlagen hat, ist gleich dem Gefühl ist gleich einer Heuchlerin ist gleich einem laufenden Wasserhahn ist gleich dem Schmerz des Fußtritts ist gleich der körperlichen Wahrnehmung im Bereich des Fußtritts ist gleich dem umfallenden Stuhl ist gleich dem Ändern ihrer Meinung ist gleich . . . . Aber warum fortfahren? Jede einzelne Wahrnehmung in diesem Engramm gleicht jeder anderen Wahrnehmung in diesem Engramm.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird diese Frau eine Reaktivierung des Engramms erleben. Wenn ihre gegenwärtige Umgebung genügend Ähnlichkeiten mit den Bestandteilen des Engramminhalts aufweist. Wenn zum Beispiel eines Abends der Wasserhahn läuft und sie ein Auto vorbeifahren hört, und zur selben Zeit sie von ihrem Mann (dem Mann im Engramm) in einem ähnlichen Tonfall beschimpft wird wie im ursprünglichen Engramm, könnte sie einen Schmerz in der Seite verspüren (wo sie früher getreten wurde). Die gesprochenen Worte im Engramm könnten in der Gegenwart auch zu Befehlen werden: Vielleicht hat sie das Gefühl, daß sie nichts taugt oder hat den Gedanken, daß sie ständig ihre Meinung ändert. Der reaktive Verstand sagt ihr, daß sie sich auf gefährlichem Terrain befindet. Wenn sie bleibt, könnte der Schmerz in den mißhandelten Bereichen eine Anfälligkeit für Krankheit oder sogar eine chronische Krankheit bewirken. Dieses Phänomen, wenn das alte Engramm „wachgerufen“ wird, nennt man Restimulation.

Obwohl er robust genug ist, Schmerz und „Bewußtlosigkeit“ standzuhalten, unterstützt der reaktive Verstand dank mangelnder Intelligenz das Überleben einer Person nicht. Da seine Versuche, durch Aufzwingen des Engramminhaltes „jemanden davon abzuhalten, sich selber in Gefahr zu bringen“, unausgewertete, unbekannte und unerwünschte Ängste, Emotionen, Schmerzen und psychosomatische Krankheiten verursachen können, wäre man ohne ihn viel besser dran.


Die Lösung für den reaktiven Verstand

Nachdem L. Ron Hubbard festgestellt hatte, daß es einen reaktiven Verstand und dessen Engramme gibt, entwickelte er sehr präzise Verfahren, die dem Einzelnen helfen, das Problem zu erkennen und anzugehen. Diese Verfahren können den Inhalt des reaktiven Verstands effektiv „auslöschen“ und bewirken, daß solche Aufzeichnungen ihn nicht mehr ohne sein Wissen beeinflussen. Außerdem werden diese ehemals versteckten Erinnerungen dem Einzelnen als Erinnerung im analytischen Verstand zugänglich gemacht. Die in vielen Fällen überraschende Wirksamkeit dieser Verfahren wurde in einer Vielzahl von Fallgeschichten über fast ein halbes Jahrhundert hinweg dokumentiert.


Der Clear

Das Ziel der Dianetik ist ein neuer Zustand für den Einzelnen, der im Laufe der Geschichte angestrebt, vor Dianetik aber nie erreicht wurde. Man nennt ihn „Clear“. Ein Clear ist jemand, der seinen eigenen reaktiven Verstand nicht mehr hat und infolgedessen nicht unter den negativen Auswirkungen leidet, die dieser verursachen kann.

Der Clear hat keine Engramme, die, wenn sie restimuliert werden, die Richtigkeit seiner Überlegungen durch versteckte und falsche Informationen ausschalten.

Clear zu werden vermindert keinesfalls die natürliche Individualität und schöpferische Kraft, sondern stärkt sie noch. Ein Clear lebt seine Gefühle frei und ungezwungen aus. Er kann selbständig denken. Er kann sein Leben unbelastet von Einschränkungen führen, die ihm vergangene Engramme reaktiv aufgezwungen haben. Künstlerische Tätigkeiten, Tatkraft und individueller Charakter gehören zur Grundpersönlichkeit, nicht in den reaktiven Verstand.

Clears sind selbstsicher, glücklich und infolgedessen generell erfolgreich – sowohl in ihrer Karriere als auch in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist ein sehr erstrebenswerter Zustand für jeden Menschen und kann auch praktisch von jedem erreicht werden. In der Tat haben viele Tausend Menschen den Zustand Clear erreicht und sind ein lebendiger Beweis dafür, daß die Entdeckungen L. Ron Hubbards und die Technologie, die er entwickelt hat, funktionieren.

Nach den Lehren der Scientology Religion ist eine Erreichung geistiger Freiheit und Unsterblichkeit und damit Erlösung, wie sie von allen Religionen angestrebt wurde und wird, solange nicht möglich, wie der Mensch in den Wirren des Lebens, den unlösbar erscheinenden Problemen und Schwierigkeiten, verstrickt ist.

Der Zustand Clear und die damit einhergehenden und hier beschriebenen Fähigkeiten und Eigenschaften sind deshalb eine der Voraussetzungen für die Erreichung völliger geistiger Freiheit.

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Die Eigenschaften eines Clears

In der Geschichte des Menschen war der Zustand Clear nie zuvor erreichbar. Ein Clear besitzt Eigenschaften, die zwar fundamental und angeboren, aber im „ungeklärten“ Zustand nicht immer zugänglich sind und die bei früheren Diskussionen über menschliche Fähigkeiten und Verhaltensweisen niemand für möglich gehalten hätte. Der Clear ist:

frei von aktiver oder potentieller Beeinträchtigung durch seinen Körper oder Aberration

selbstbestimmt

tatkräftig und beharrlich

nicht gehemmt

überdurchschnittlich fähig, Dinge wahrzunehmen, zurückzurufen, sich etwas vorzustellen, zu kreieren und zu berechnen

geistig stabil

fähig, seine Emotionen frei auszudrücken

fähig, das Leben zu genießen

weniger anfällig für Unfälle

gesünder

fähig, schnell Schlüsse zu ziehen

fähig, schnell zu reagieren

Glück ist wichtig. Sein Leben und seine Umgebung so einrichten zu können, daß man das Leben genießen kann, die Schwächen seiner Mitmenschen tolerieren zu können, erkennen zu können, was einer Situation zugrunde liegt, und die täglichen Probleme mit Sorgfalt zu lösen, Verantwortung zu akzeptieren und ihr gerecht werden zu können, alle diese Dinge sind wichtig. Das Leben ist nicht viel wert, wenn man sich nicht daran freuen kann, und der Clear genießt das Leben in vollem Ausmaß. Er kann Situationen die Stirn bieten, die ihn, bevor er geklärt war, völlig aus der Fassung gebracht hätten. Die Fähigkeit, ein gutes und erfülltes Leben zu leben, ist die Gabe des Clears.



  
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